Unsere Besetzung
So vielseitig wie unsere Musik sind auch die Instrumente dahinter. Von laut bis leise, von tiefem Brummen bis hellem Glanz - jedes Instrument hat seinen eigenen Klang und Charakter. Mit einem liebevollen Augenzwinkern stellen wir euch unsere Besetzung vor.
Denn seien wir ehrlich: Jede Gruppe hat ihre Eigenheiten … und wir feiern sie alle!
Unser hohes Blech
Wenn Engel blasen könnten, würden sie Trompete oder Flügelhorn spielen – weil Harfe einfach zu leise ist.
Das hohe Blech, das sind Trompeten und Flügelhörner – die Superhelden der Blasmusik. Trompeten: spitz, glänzend, laut wie der erste Kaffee am Morgen. Flügelhörner: die chilligeren Cousins – weich im Klang, aber mit genug Luftdruck, um eine Kirmes zum Beben zu bringen.
Sie tragen Melodien mit königlichem Gebrüll und feiern sich selbst in jeder Fanfare. Und ja – sie kommen manchmal einen Tick zu früh in den Einsatz, aber hey: Wer laut ist, darf auch ein bisschen vorlaut sein.
Unsere Klarinetten
Die Klarinette: der Verwandlungskünstler mit Holzgehäuse und Opernseele.
Mal samtweich wie Schokolade auf der Zunge, mal quirlig wie ein Eichhörnchen auf Koffein. Sie spielt die schönsten Melodien, als hätte Mozart persönlich ihr das Flüstern beigebracht – und wenn’s sein muss, zirpt sie so schrill, dass selbst das hohe Blech kurz Respekt zollt.
In der Polka ist sie der Wirbelwind, in der Ballade die Romantik pur. Sie ist stets präsent, charmant und ein wenig eigensinnig – eben ganz Klarinette.
Unser tiefes Blech
Wenn Musik der Herzschlag einer Blaskapelle ist, dann sind Tuba und Tenorhorn/Bariton die linke und rechte Herzkammer.
Die Tuba – das Fundament, das Bass-Wunder, die wandelnde Druckwelle. Wenn sie einsetzt, wackeln selbst die Vereinsbänke. Und das Tenorhorn/Bariton? Das ist die diplomatische Stimme im Blech: warm, charmant, immer mit einem Lächeln.
Während die Trompeten sich in schwindelnde Höhen schwingen, grummelt die Tuba zufrieden im Keller vor sich hin. Und das Tenorhorn/Bariton tänzelt dazwischen, als wolle es sagen: „Ich kann beides – Tiefgang und Glanz!“
Unser Schlagzeug
Das Schlagzeug: der Puls im Takt, der Wirbel im Gewitter und der heimliche Dirigent, ob's die Kapelle will oder nicht.
Es redet nicht viel – es haut einfach raus. Mal mit filigraner Beckenpoesie, mal mit Trommel-Power. Der Schlagzeuger? Ein Multitasking-Genie mit Taktgefühl – allerdings nur so lange, bis der Adrenalinspiegel steigt: Dann wird das Tempo schneller, unerklärlich schneller.
Und Dynamik? Gibt’s – aber bevorzugt in fortissimo. „Leise spielen“ ist für Schlagzeuger eher ein philosophisches Konzept als praktische Realität. Doch genau das macht sie so unersetzlich: Sie reißen mit, treiben an und bringen selbst schläfrige Polkas zum Beben.